Die Chocolaterie der Träume – Inusa

Die Chocolaterie der Träume – Inusa

Im Sommer, wenn die Temperaturen ihren Höhepunkt erreichen, die Sonne vom Himmel strahlt und die Tage einfach perfekt sind, muss die Lektüre manchmal luftig leicht und gut für die Seele sein. Eine Beschreibung, die haargenau auf Manuela Inusas Die Chocolaterie der Träume zutrifft. Dabei handelt es sich um den zweiten Teil der Valerie-Lane-Reihe, der am 15. Januar 2018 beim Blanvalet Verlag erschienen ist. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich voll und ganz vergessen habe, eine Rezension zum ersten Teil zu verfassen. Leider habe ich das erst bemerkt, als ich die Rezension zum ersten Buch unterhalb verlinken wollte. Darum gibt es jetzt erstmal nur die Rezension zum zweiten Teil und die zum ersten wird baldigst nachgereicht – versprochen! Und darum geht es in Die Chocolaterie der Träume:

Keira liebt das, was sie tut, über alles: In ihrer kleinen Chocolaterie in der Valerie Lane stellt sie Confiserie in sorgfältiger Handarbeit her – ihre selbstgemachten Pralinen, Kekse und schokolierten Früchte sind bei Jung und Alt beliebt. Bei all den leckeren Sachen kann Keira oft selbst nicht widerstehen. Aber was macht das schon? Sie steht zu ihrer Leidenschaft und zu ihren Kurven. Doch ihr Freund Jordan, mit dem es ohnehin kriselt, sieht das leider etwas anders. Zum Glück stehen Keira ihre Freundinnen immer zur Seite – und dann gibt es noch diesen einen charmanten Kunden, der in letzter Zeit häufiger bei Keira’s Chocolates einkauft. (Klappentext, Blanvalet Verlag)

Nachdem ich den ersten Teil dieser Serie nahezu verschlungen habe, konnte ich es selbstverständlich nicht erwarten, auch den zweiten Teil zu lesen. Und ich hatte prinzipiell mehr vom Gleichen erwartet. Das war es dann auch, aber irgendwie auch wieder nicht. Denn obwohl es sich hier um eine Liebesgeschichte handelt, ist die Beziehung im Zentrum dieser Geschichte alles andere als romantisch, zauberhaft und wundervoll. Denn denn Keiras Beziehung zu Jordan kriselt mehr als sie sich eingestehen möchte. Die Luft ist raus, er behandelt sie ziemlich mies und glücklich ist sie schon lange nicht mehr. Und dieser Zustand hält länger an, als nur die ersten fünf Kapitel, so viel sei gesagt. Was ich auch gut finde. Denn so wie sich der Klappentext liest, könnte man meinen, Keira lässt Jordan vom einen Tag auf den anderen sitzen und reitet dann mit Prinz Charming in den Sonnenuntergang. Spoiler – das tut sie nicht.

Inusa gelingt es enorm gut, diese zerrüttete Beziehung zu Jordan und Keiras inneren Zwiespalt darzustellen. Dabei übertreibt sie nicht, sondern bleibt im Reich des Möglichen, was die Geschichte unheimlich realistisch macht. Dieser Realismus ist für mich ganz klar eine der Stärken dieser Reihen. Sicher, die Romantik ist nicht zu übersehen, das glückliche Ende immer impliziert, aber, wie im ersten Teil, ist die Geschichte nicht an den Haaren herbeigezogen. Es ist eine richtig bodenständige Geschichte, mit unglaublich sympathischen Charakteren, die man auf Anhieb gut findet. Dazu kommt, dass die Charaktere wirklich menschlich sind und gut miteinander funktionieren. Was das ganze noch charmanter macht, ist das Wissen um die vorherigen und die zukünftigen Teile. Man sieht nämlich, auch wenn die Protagonistin ausgewechselt wurde, wie es der Hauptfigur aus dem ersten Teil ergeht. Nur im Hintergrund, aber trotzdem. Und gleichzeitig lässt Inusa auch schon den ein oder anderen Hinweis über das fallen, was in den nächsten Teilen mit den anderen Frauen passieren könnte. Das führt zu einer organischen Geschichte, die man wohl am besten in einem durch liest. Und da ich mich schon nach dem dritten Teil sehen, kann ich auch sagen, dass man sie selbst am liebsten in einem durch lesen möchte.

Also, wer diesem Sommer nach Oxford reisen möchte und dort fünf wundervolle Frauen bei ihren Abenteuern begleiten möchte, der sollte sich Manuela Inusa unbedingt mal näher ansehen. Die Geschichten sind in einem bezaubernden Stil geschrieben, unheimlich flüssig und absolut hin- und mitreißend. Von mir gibt es ganz klar eine Leseempfehlung, vor allem, weil sich der Kitisch-Faktor in Grenzen hält.

Die Chocolaterie der Traeume von Manuela Inusa

[Werbung] Wer sich die zauberhafte Valerie-Lane-Reihe gönnen, oder einfach mal nur genauer betrachten möchte, der sollte sich hier auf der Verlagsseite umsehen. [Werbung]

Abschließend möchte ich mich noch herzlich beim Blanvalet Verlag und beim Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House für dieses Rezensionsexemplar bedanken.

PS: Auf diese Reihe bin ich übrigens bei Literally Sabrina gestoßen <3 Hier könnt ihr Sabrinas Rezension zu diesem Buch finden. Schaut doch mal bei ihr vorbei und lasst ihr liebe Grüße da!

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