[#WritingFriday] The Perfect Day

[#WritingFriday] The Perfect Day

Hallo ihr Lieben,

willkommen zu dieser Ausgabe von Elizzys #WritingFriday. Bevor wir jedoch zur Sache kommen, wollte meine Abwesenheit in den letzten Wochen kurz erklären. An der Uni geht bei mir ein recht zähes Semester endlich aufs Ende zu, worunter meine Kreativität und Produktivität durchaus leiden. Und da ich nicht irgendetwas posten oder euch mit halbgaren Beiträgen abspeisen wollte, habe ich mir eine kleine Pause erlaubt. Ich hoffe, durch mehr Organisation wieder in den normalen Rhythmus zurückfallen zu können. So, jetzt aber genug von mir, auf gehts zur heutigen Schreibaufgabe:

  • Ein freier Tag ohne Smartphone, Internet und Co, schreibe auf wie dieser bei dir aussehen würde.

PS: Dreimal dürft ihr raten, warum ich mir jetzt gerade diese Aufgabe ausgesucht habe. 😉

***

Ein freier Tag ohne Smartphone, Internet und Co würde bei mir vermutlich recht ähnlich beginnen als sonst auch. Denn mein treuer Wecker ist der leere Magen meines Katers, der ihn dazu bewegt, mich mit einer sportlichen Einlage über und auf mir oder mit erbärmlichem und achso armen Gemaunze, wenn man sein Quäken denn so nennen möchte, zu wecken. Nachdem ich die Wasserflasche auf meinem Nachttisch angebrochen habe, würde wie immer versuchen ihn zu streicheln, was er, ebenfalls wie immer, als Einladung zum Spielen interpretieren würde. Nachdem er dann sein Küsschen hat aufgedrückt bekommen, würde ich das Fenster in meinem Schlafzimmer öffnen und, dicht gefolgt von Sherlock, in die Küche tapsen. Vielleicht auch vorher noch ins Bad, je nachdem wie ungeduldig Sherlock ist.

Sobald Sherlock dann friedlich am Mampfen ist, würde ich meinen Teekessel auf den Herd stellen und mir erstmal einen schönen Tee machen. Vorzugsweise Earl Grey oder English Breakfast. Mit Milch, versteht sich. Mit meiner riesigen Tasse in der Hand, würde ich dann zurück in mein Schlafzimmer tapsen, mich gemütlich ins Bett setzen und nach dem Buch am Nachttisch greifen. An solch einem Tag müsste es entweder ein epischer Fantasyroman oder eine fesselnde Liebesgeschichte sein. Und so würde ich da sitzen. Gemütlich im Bett, belebt von der frischen Luft und mit der Sonne im Nacken, mit meiner Teetasse in der Hand würde ich entspannt in den Tag starten.

Nach einigen Kapiteln, oder wenn mich der Hunger übermannt, würde ich wieder in die Küche tapsen und mir mein Frühstück holen. Das würde ich dann gemeinsam mit einem weiteren Kapitel genüsslich verzehren. Nachdem Tasse und Teller dann ihren Weg in den Geschirrspüler finden, würde ich das Bett machen, ins Bad gehen und mich anziehen. Da ich diesen wunderschönen Tag nicht nur zu Hause verbringen möchte, würde ich als nächstes meinen Rucksack packen. Buch, Wasserflasche, Jause, Bikini, Handtuch. Alles, was das Herz an einem schönen Tag begehrt.

Nachdem ich mich dann in Montur geschmissen habe, würde ich mit meinem Motorrad schnurstracks aus der Stadt herausfahren und mich zu meinem liebsten See aufmachen. An so einem Tag wäre es unfassbar schön, mit meiner alten Lady über die Landstraßen zu flitzen und dieses Gefühl der grenzenlosen Freiheit einfach nur zu genießen. Am See irgendwo im nirgendwo angekommen, im Halbschatten bequem gemacht nach dem ersten Sprung ins Wasser, würde ich mit meinem Buch entspannen und das Leben genießen.

Losreißen könnte ich mich nur schwer, doch Hitze, Hunger oder beides würden mir das Gehen erleichtern. Wie immer wär der Heimweg nur halb so schön, da der beste Teil bereits hinter mir liegt. Zu Hause angekommen würde ich erstmal Sherlock besänftigen und streicheln müssen, bevor ich mir selbst ein luxuriöses Bad gönnen könnte. Während Sherlock mir um die Füße schmiert, würde ich mir danach ein schönes Abendessen kochen und es in vollen Zügen genießen.

Wenn Sherlock endlich sein Abendessen bekommt, habe ich ihn vorher schon ordentlich durch die Wohnung gejagt und mit einer intensiven Spielsession (hoffentlich) ein wenig müde gemacht. Auf meinem gemachten Bett würde ich dann bei geöffneten Fenster und einer Tasse Tee in aller Ruhe in meinem Buch versinken, bis es Zeit zum Schlafen gehen wäre.

Und die Moral von der Geschichte: Es ist höchste Zeit, dass ich mir mal wieder so einen Tag gönne, auch wenn das wohl noch bis zu den Sommerferien warten muss. 😉

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Aktuelle Teilnehmer (ihr könnt jederzeit mit einsteigen!):

4 Gedanken zu „[#WritingFriday] The Perfect Day

  1. Liebe Smarty, welch ein wundervoller Beitrag, das klingt nach einem himmlischen Tag, denn ich dir nur allzu gerne gönnen würde! Ich wünsche dir noch viel Kraft für die Uni, hoffe du kannst dich bald wieder etwas entspannen!
    Hab auf jeden Fall schon mal ein tolles Wochenende <3

  2. Moin Smarty,

    was für ein traumhafter Tag. Ich wäre ganz dabei und kann dir nur zustimmen, es wird mal wieder höchste Zeit dafür! Ganz toll, hach, jetzt werde ich den Rest des stressigen Tages davon träumen. Irgendwie fühlt sich damit alles gleich ein wenig entspannter an, wenn der Kopf im Halbschatten am Badesee liegt. 😉

    Alles Liebe
    Ella <3

  3. Hey Smarty,

    das klingt nach einem schönen und entspannten Tag! Auch ich bin früher Motorrad gefahren. Seit die Kinder da sind, fahre ich nicht mehr. Vermissen tue ich es aber schon sehr. Konnte bei dem Satz mit dem Motorrad schon den Wind in den Haaren spüren. hihi

    Meine Katzen wecken mich nicht. Seltsamerweise hat das keine gemacht, egal welche. Und in kanpp 20 Jahren leben mit Katzen ist das schon erstaunlich, fällt mir gerade ein. Sie wissen, wenn ich aufstehe, gibt´s erst Futter.

    Falls du nichts gegen einen Tipp hast, möchte ich anmerken, dass man beim Lesen deines Textes über sehr viele „würde“ stolpert, die etwas den Lesefluss stören. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwer das ist, das auszudrücken ohne immer „würde“ zu benutzen.

    Ich habe mich heute mit dem gleichen Thema auseinandergesetzt. HIER findest du meinen Beitrag.

    Wünsche dir ein schönes Wochenende und eine bessere und interessantere Zeit an der Uni,
    glG vom monerl

  4. Liebe Smarty,
    das klingt nach einem wundervollen Tag, der durch und durch von Dingen geprägt ist, die dir Freude bereiten. So soll es sein. Ich bin nach dem Verfassen des Textes auch zu dem Schluss gekommen, dass ich mal einen komplett Handyfreien Tag haben möchte 😊
    Liebe Grüße,
    Janika

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