Mein Bullet Journal

Mein Bullet Journal

Hallo, ihr Lieben!

Da bei der letzten Montagsfrage mein Bullet Journal thematisiert wurde, kommt hier jetzt eine kurze Einführung in das Konzept und ein umfassender Einblick in mein persönliches Bullet Journal. Vor allem den persönlichen Aspekt möchte ich betonen, denn ich möchte auf keinen Fall behaupten, dass meine Art die einzig Wahre ist. Jeder kann und soll sein Bullet Journal genauso führen, wie er oder sie möchte. Nicht jedem werden meine bunten Spreads gefallen, manchen werden sie vielleicht auch zu langweilig sein. Und das ist ok so. Es muss im Prinzip nur mir gefallen und, vielleicht noch wichtiger, es muss für mich funktionieren!

Bevor ich näher auf das Konzept eingehe, möchte ich noch kurz meine Materialien auflisten. Mein Notizbuch ist ein Leuchtturm 1917, punktkariert und die Hülle ist aus falschem Leder von Cadeneta Notebooks auf Etsy. Ich schreibe sowohl mit den Pigment Linern von Staedtler, als auch mit meiner Lamy Füllfeder. Für farbige Akzente verwende ich entweder meine Mildliner von Zebra, oder die günstigen Filzstifte vom Kaufland. Meine Washi-Tapes sind von Amazon, Müller und Action.

Das Konzept wurde von Ryder Carroll erfunden und in diesem Video erklärt er die grundlegende Funktion eines Bullet Journals. Das Konzept Ryders bildet das Gerüst eines jeden Bullet Journals und kann in alle Richtungen individualisiert werden, wie etwa dieses Video von BuzzFeed auch sehr schön zeigt. Anhand meiner Fotos werde ich jetzt die Grundbausteine eines Bullet Journals erklären.

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Einer der wichtigsten Aspekte ist wohl der Index, also das Inhaltsverzeichnis. In diesem vermerkt man, wo was zu finden ist. Weil es sich eben um ein analoges System handelt, soll der Index bei der Suche nach bestimmten Informationen helfen. So schlägt man einfach nach und muss nicht das ganze Notizbuch durchblättern. Wie ihr auf dem Foto unterhalb erkennen könnt, habe ich jeweils die Seitenzahl und den Titel der Seite angegeben. Da jeder meiner Monate in etwa aus den gleichen Spreads besteht, habe ich im Index auch nur den Monat angegeben. Theoretisch könnte ich auch jeden Spread einzeln angeben (zB. statt „June 17“ könnte ich auch einzeln auflisten Monthly Spread, Mood Tracker, Habit Tracker, Gratitude & Memories, Motivation & Inspiration). Das ist schlicht Geschmackssache. Auf die einzelnen Spreads werde ich später näher eingehen. Außerdem habe ich von Anfang an beschlossen, mein Bullet Journal auf Englisch zu führen.

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Nach dem Index folgt erstmal ein Future Log und dieser ist vor allem für langfristige Planungen gedacht. Da bei mir oftmals sehr viele Termine an einen Tag fallen, wollte ich einen sehr großzügigen Future Log, der mir einen sehr detaillierten Überblick bietet. Deshalb habe ich jedem Monat eine Doppelseite gewidmet. Stattdessen könnte ich auch horizontal oder vertikal zwei bis drei Monate auf einer Seite zusammenfassen.

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Jeder Monat hat bei mir eine andere Farbe und für gewöhnlich verziere ich den leeren Rand neben meinem Kalender. Manchmal zeichne ich etwas, verziere es mit Washi Tape oder klebe eine schöne Erinnerung ein, wie hier im Januar die megasüße Postkarte von Andrea. (Vielen Dank nochmal <3  )

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Wie bereits erwähnt, ist der Future Log für langfristige Planungen (alles weiter weg als ein Monat) gedacht, für den aktuellen Monat (also kurzfristigere Planungen) gibt es jeweils einen Monthly Log, den ich ganz schlicht auf einer Seite unterbringe. Viele verwenden für einen Monthly Log das Layout, das ich für meinen Future Log verwende. Jeden Monat, wenn ich den aktuellen Monthly Log erstelle, trage ich die Termine aus dem Future Log ein, genauso wie alle Geburtstage oder sonstige Termine, die nicht in meinem Future Log zu finden sind. Meinen Monthly Log paare ich mit einem Mood & Habit Tracker. Dabei verfolge ich meist die gleichen Stimmungen und Gewohnheiten. Meine Stimmung stelle ich mit einem Liniendiagramm dar, meine Gewohnheiten mit schlichten Punkten. Auch hier ist die Anzahl der Möglichkeiten unbegrenzt.

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Direkt nach meinem Monthly Log habe ich eine Collection (eine Sammlung) für Ziele, Inspiration, Dankbarkeit und Erinnerungen eingefügt. Vor allem Dankbarkeit (Gratitude) spielt in vielen Bullet Journals eine Rolle und soll einen dazu bewegen, nicht alles als selbstverständlich anzusehen. Ich setze mir jeden Monat 3 bis 5 Ziele, die ich in diesem Monat verfolgen möchte. Diese Ziele können sehr konkret sein (5 Bücher lesen, 3 Mal die Woche Yoga machen), aber auch sehr allgemein (mit dem Lernen anfangen, gesünder ernähren) sein. Und dazu suche ich mir einige Zitate heraus, die mich inspirieren und motivieren sollen. Wie ihr sehen könnt, habe ich mich hier, für meine Verhältnisse, relativ kreativ betätigt. Diese Collection kann man selbstverständlich auch nur als eine simple Liste gestalten, oder noch bunter, künstlerischer und kreativer.

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Nach dem Monthly Log und der obigen Collection folgen in meinem Bullet Journal dann die Weekly Logs für die jeweiligen Monate. Hier möchte ich anmerken, dass man grundsätzlich zwei Möglichkeiten hat: Ein ausführlicher Weekly Log, wie ich ihn habe, oder nur eine grobe Übersicht und dafür Daily Logs. Daily Logs heißen, dass ich jeden Tag meine To Dos aufliste und abarbeiten. Klar ist, das so jeder Tag unterschiedlich lang ist. Das ganze System nennt sich Rapid Logging und funktioniert primär über die kleinen Symbole vor jedem Listenitem. Ein Kreis ist ein To Do, ein Viereck ein Termin, ein Dreieck ein Event, zum Beispiel. Ist das Zeichen mit einem X durchgestrichen, wurde es erledigt, ist nur ein Schrägstrich durch, wurde es zumindest angefangen. Pfeil nach rechts, es wurde auf den nächsten Tag verschoben. Pfeil nach links, es ist nicht so dringend und wurde im Future Log für den nächsten Monat angesetzt. Genau dieser Umgang mit den Listenitems macht das Bullet Journal aus und die beschriebenen Aktionen werden meist in einem „Key“ zusammengefasst.

Da ich diesmal vergessen habe, ein neues Foto von meinem Key zu machen, habe ich einfach das „alte“ eingefügt, was nicht weiter schlimm ist, da sich nichts an meinem Key geändert hat, außer der Tatsache, dass ich zusätzlich einen Farbcode für die Aufgaben der verschiedenen Lehrveranstaltungen verwende.

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Ich selbst verwende keine Daily Logs, sondern kreiere vorab diese Wochenübersichten. Aufgrund meines Stundenplanes sind meine Wochen vom Aufbau her immer sehr ähnlich, weshalb sich für mich diese statischere Version eher anbietet. Wer weniger geordnete Tagesabläufe hat, der ist vermutlich mit den dynamischeren Daily Logs besser beraten. Mir aber liegt die Struktur der Weekly Logs und bis zum Januar 2018 haben sie immer wie auf dem Foto oberhalb ausgesehen. Jeden Tag genug Platz für meine To Dos, am Ende eine Liste aller Aufgaben, die ich bis zur nächsten Woche für die Uni erledigen muss. Nach jeder Lehrveranstaltung trage ich die Aufgaben da ein und plane sie dann an irgendeinem der Tage konkret ein. Im Januar war ich dann mein altes Layout leid und habe beschlossen, ein wenig zu experimentieren, wie ihr unterhalb sehen könnt. Der grundsätzliche Aufbau ist immer noch der gleiche, doch jetzt habe ich eine kleine Monatsübersicht hinzugefügt und schreibe mir statt des Wochentages, ein Wort das Tages auf.

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Nach knapp einem Monat hat mich das „neue“ Layout allerdings nicht vollends überzeugt, weshalb ich in den nächsten Woche vermutlich wieder zu meinem alten Layout zurückkehren werde, die kleine Monatsübersicht aber möchte ich behalten. Genauso wie das Wort des Tages, da es eine wertvolle Vokabelübung ist. Bevor ich wieder zu Altbekanntem zurückkehre, wollte ich allerdings mal etwas ganz anderes ausprobieren. In den Ferien geht das. Ich wollte mal einen vertikalen Aufbau ausprobieren, da ich schon so viele schöne Versionen gesehen habe. Ich bin mehr als nur kritisch, aber hey, es ist ja nur eine für eine Woche. (Ein rießen Vorteil eines Bullet Journals: Wenn etwas nicht funktioniert, macht man es am nächsten Tag, in der nächsten Woche oder im nächsten Monat einfach anders. Oder man lässt es gleich bleiben, blättert zur nächsten freien Seite und beginnt von Neuem.)

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Wenn es um die Weekly Logs geht, habe ich für mich entschieden, die Monate strickt zu trennen und auch mal halbe Spreads zu machen, wie ihr auf den Fotos unterhalb sehen könnt. Dadurch entstehende freie Seiten nutze ich für die verschiedensten Collections. An dieser Stelle sollte ich vermutlich genauer erklären, was denn Collections sind. Collections sind Spreads, die direkt nichts mit der Planung eures Alltags zu tun haben. Collections sind nicht für Termine, sondern für alles andere. Für Packlisten, für Einkaufslisten, für Ideensammlungen, für Serientracker, für eure Leseliste, zur Planung eurer Blogposts, zum Verfolge eurer Followerzahlen und so weiter. Die Möglichkeiten sind ENDLOS! Was auch immer du in deinem Bullet Journal brauchst, kann eine Collection sein. Ich selbst habe Serientracker, Collections für Sherlock, für Bücher, für mein Semester, Urlaubsplanungen, eine Liste zum Preise vergleichen, eine Sammlung von lustigen Schülerzitaten,… Seht einfach selbst:

Meint Doctor Who Serientracker.

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Noch eine halbe Woche und meine Collection für Sherlock.

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Alles hat hier Platz: Seine Meilensteine, seine Impfungen, sein erstes Jahr auf dieser Erde.

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Eine meiner liebsten Collections: Mein Bücherregal. Die farbigen Bücher habe ich bereits gelesen, die schwarzweißen stehen noch ungelesen im Regal. Dabei sollen die schwarzweißen Bücher hier nicht meinen gesamten SuB darstellen, sondern nur Bücher, die ich demnächst lesen möchte (oder für die Uni lesen sollte).

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Ich habe auch Collections, die optisch sehr ansehnlich sind, die ich in der Praxis aber kaum benutze, wie den Spread unterhalb etwa. Ich bin total stolz auf mich, wie schön ich das alles hinbekommen habe, in der Realität brauche ich diese Collection aber fast nie. Behalten werde ich sie aber trotzdem, weil ich so alle Geburtstage beisammen habe und immer nachschauen kann, auf welchen Tag der Geburtstag denn fällt.

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Manchmal funktioniert auch etwas gar nicht. Ich hab im Internet so viele tolle Mood Mandalas gesehen und musste das selbst auch ausprobieren. Mood Mandalas funktionieren so, dass du jeden Tag ein Feld/einen Kreis mit deine Stimmung malst. Die Farben für die jeweiligen Stimmungen legst du vorher fest. Allerdings konnte ich das schöne Mandala nicht durch ungleiche Farben „zerstören“ und hab deshalb ein normales Mandala drausgemacht.

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Noch ein Seriestracker mit meinem neuen, bunten Moodtracker. Ich habe zwar, wie wir oben gesehen haben, bei jedem Monat ein Stimmungsdiagramm dabei, finde aber die farbige Variante für längere Zeiträume (hier 6 Monate) auch sehr nett.

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Ich habe mein Bullet Journal außerdem genutzt, um ins vergangene Jahr zurückzuschauen und mir Ziele für das neue Jahr zu setzen.

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Auch praktische Collections wie dieser Reinigungskalender finden in meinem Bullet Journal Platz und Verwendung.

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Wie gesagt, manche Collections passen nicht zu einem, dann kann man sie so lassen, die Seiten zusammenkleben oder mit einem bunten Foto etwas aufhübschen. Ich tendiere meist zu letzterem. Ursprünglich wollte ich hier Post its einkleben und so meine Mahlzeiten planen und meine Einkaufsliste zusammenstellen, aber irgendwie hat sich das nicht bewährt und darum hab ich das sehr schnell wieder sein lassen.

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Aber auch die banalsten Dinge, wie einen Stundenplan, kann man nett darstellen.

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Manchmal muss ein Spread auch einfach nur funktional sein und schnell gehen. Optisch nicht der hingucker, aber effizient.

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Man kann auch Collections anlegen, um etwa einen Urlaub zu planen, wie ich es hier für den Prag Urlaub kommendes Wochenende gemacht habe. Diese funktionale Collection musste ich vor lauter Vorfreude einfach mit dem schönen Foto etwas aufpeppen.

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Für die Weihnachtsaktion auf meinem Blog habe ich auch eine Collection erstellt und auch wenn es das Titelbild gerade verdeckt, ich habe ein Kreuzchen gemacht, wenn ich einen Beitrag fertig vorbereitet hatte. Manchmal besteht eine Seite auch nur aus einer Erinnerung, aus einem Foto, wie hier mit diesem netten Polaroid.

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So, damit wären wir am Ende meiner Fotos angekommen und ich möchte nochmal ganz kurz die essentiellen Bestandteile eines Bullet Journals auflisten.

  • Index
  • Key
  • Future Log
  • Monthly Log
  • Weekly Log/Daily Log
  • Collections

Zum Abschluss noch ein paar Worte der Weisheit, nach über einem halben Jahr mit diesem System: Lasst euch niemals von all den Fotos, die im Internet herumschwirren, einschüchtern. Euer Bullet Journal ist gut so wie es ist. Es muss nicht wie ein Kunstprojekt aussehen, wenn eure Handschrift nicht perfekt ist, macht das absolut nichts. Denn ein Bullet Journal soll vor allem funktional sein. Versteht mich nicht falsch, auch ich bewundere all die tollen Fotos und investiere durchaus Zeit und Aufwand in die Gestaltung meiner Spreads, aber am Ende des Tages muss das System für mich funktionieren und meine Produktivität unterstützen, sonst bringt es herzlich wenig. Also, nicht verzagen und einfach stur euer Ding machen! Und niemals vergessen, practice makes perfect!

Ich hoffe, ich konnte euch das Konzept verständlich erklären und solltet ihr noch irgendwelche Fragen haben, beantworte ich die gerne in den Kommentaren.

Alles Liebe,

Smarty <3

0 Gedanken zu „Mein Bullet Journal

  1. Danke liebe Smarty für diesen sehr persönlichen Einblick in dein Bullet Journal. Hat mir wirklich geholfen, das Prinzip zu verstehen und ich finde, du warst (und bist) sehr kreativ diesbezüglich. Ich schätze, für mich ist das Konzept nur bedingt geeignet, weil man für die Gestaltung einfach Zeit braucht. Ich wüsste nicht woher ich die nehmen sollte. Außerdem kenne ich mich: die Gestaltung wäre mir am Ende wichtiger als der tatsächliche Nutzen. Wer weiß, vielleicht versuche ich es eines Tages trotzdem mal, aber im Moment kann ich mir noch nicht vorstellen, wie ich das Führen eines Bullet Journals in meinen Alltag integrieren sollte. Ich lasse deine Ideen mal ein bisschen in mir arbeiten. 😉

    Viele liebe Grüße,
    Elli

    1. Huhu 🙂
      Freut mich wirklich sehr, dass ich dir beim Verstehen helfen konnte. Wie ich bereits angedeuted habe, mache nur ich das so, solltest du an weniger aufwendigen Spreads interessiert sein, solltest du mal „Minimalist Bullet Journal“ googeln 🙂
      Bin gespannt, ob dich das System überzeugen kann, falls du dich entscheidest, es auszuprobieren.

      Alles Liebe,
      Smarty

  2. Hallo, Smarts!
    Das ist ja noch viel kreativer als ich ohnehin schon gedacht habe! Vielleicht schaue ich mir hier ein paar deiner Spreadsheets ab. 😉 Ich hab bei meinem BuJo nur generell das Problem, dass ich mich nicht immer jeden Tag hinsetze und aufschreibe, was zu tun ist oder was ich geschafft habe. Ich habe auch nicht so viele Termine und da ich nicht studiere muss ich es auch dafür nicht nutzen. Ich schreibe aber gerne meine Einkaufsliste und ähnliches rein. Zwar nicht ganz so kreativ, aber du hast schon recht. Hauptsache es ist für mich übersichtlich und funktioniert! 😉
    Danke für diesen Einblick! <3
    LG, m

    1. Merci 🙂
      Tu dir keinen Zwang an, sich online inspirieren lassen gehört einfach dazu.
      Dann wären Daily Logs für dich vielleicht praktischer. Da ist es auch nicht weiter schlimm, wenn einen Tag lang mal nichts anfällt. Hab dir schnell ein Bild rausgesucht, auf dem man schön sieht, wie flexibel das System sein kann. https://i.pinimg.com/564x/d8/9d/97/d89d97abcd0ed9a7a7f0503792752e4d.jpg
      Jeder Tag ist unterschiedlich lange und das ist auch ok so. Und sich täglich hinzusetzen und alle to-dos aufzulisten, ist nicht die schlechteste Angewohnheit, vor allem, wenn man etwas vergesslicher ist, so wie ich 😉

      Alles Liebe,
      Smarty

  3. Hallo Smarty,

    wow das ist nicht nur unheimlich kreativ, sondern auch unheimlich schön! Vielleicht werde ich mir für 2019 auch ein Bullet Journal anlegen, damit hat man ja quasi Kalender und Notizbücher in einem. Allerdings bin ich nicht im entferntesten so kreativ, also wird es wohl kaum so schön werden.
    Danke für den Beitrag, er hat das Prinzip echt toll erklärt und die Bilder sind wunderschön. Schreibst du da alles auf englisch rein?

    Liebe Grüße,
    Antonia

    1. Vielen Dank 🙂
      Das würde ich vorab so auf keinen Fall behaupten, denn jedes Bullet Journal ist auf seine eigene Art und Weise schön. Und wenn du mal „Minimalist Bullet Journal“ googelst, wirst du sehr viele, ganz einfache Vorlagen finden, die genauso schön und genauso funktional sind.
      Jein, ich übersetze nicht alles zwanghaft ins Englische, aber vieles schreibe ich mir automatisch auf Englisch auf.

      Alles Liebe

  4. Liebe Smarty,

    wow ich bin begeistert! Vielen Dank für diesen ausführlichen und unglaublich persönlichen Post! Dein Bullet Journal ist wirklich wunderschön! Ich wünschte, ich hätte die Geduld, die Zeit und vor allem die Kreativität, um so etwas auch zu tun.
    Anfang des Jahres habe ich ein BookJournal gestartet und selbst das führe ich jetzt, nach knapp 4 Wochen, schon ziemlich sporadisch. Vielleicht sollte ich mich dieses Wochenende hinsetzen und es updaten. Denn es dient für mich als Grundlage meiner Statistiken für meine Lesemonate und alle weiteren Rückblicke.

    Ich wünsche dir ein zauberhaftes Wochenende!

    Herzliche Grüße,
    Sabrina

    1. Sehr gerne 🙂
      Vielleicht wäre dann auch für dich ein „Minimalist Bullet Journal“ etwas? Die sind ganz schlicht, aber mindestens genauso schön 🙂
      Ich hoffe, du kommst zum Updaten, da es nie schadet, sich einen Überblick zu verschaffen. Und sei es nur für die Lesestatistiken 😉

      Alles Liebe

  5. Super toller Beitrag! Dein Bullet Journal gefällt mir total. Mein eigenes ist sehr schlicht, weil ich leider so gar nicht künstlerisch bin, aber ich versuche daran noch zu arbeiten. Ich bin immer super motiviert, wenn ich schöne Spreads bei anderen sehe, aber an meiner Motivation, das umzusetzen, scheitert es doch leider meistens. Einige von den Dingen die du trackst möchte ich bei mir bei Gelegenheit auch mal einbauen, vor allem einen Mood Tracker möchte ich mal ausprobieren.
    Liebe Grüße!

    1. Vielen Dank, für die Blumen 🙂
      Macht doch nichts, wenn schlicht dir mehr liegt oder gefällt, ist das absolut kein Problem. Ich finde etwa die Minimalist BuJo spreads auch extrem cool, und bin immer wieder versucht, meine Spreads mal mehr in diese Richtung zu gestalten. Wenns auch nur für eine Woche ist 😉 Genau diese Freiheit liebe ich am Bullet Journal!

      Viel Spaß und Erfolg weiterhin 🙂

  6. Ich gehöre ja auch zu der Fraktion „kreativ“ – für ein Bullet Journal bin ich aber irgendwie nicht diszipliniert genug. Ich merke es bei meinem Blogplaner, den ich die ersten vier Wochen sehr ordentlich geführt habe und danach – joah – vergessen, keine Lust, andre Zettel mit Notizen genommen, usw – Hättest du spontan ein Tipp, wie ich dem aus dem Weg geh? Oder vllt etwas, was bei dir gut funktioniert, da du ja das Büchlein regelmäßig zur Hand nimmst 😀

    Generell:
    Danke für den Einblick! Für mich könnte da noch mehr Auflockerung rein, aber so wirkt es auch fein übersichtlich und klar 😀

    1. Phu, schwierig – mir ging es früher auch immer so, kaum einen Kalender hab ich länger als einen Monat benützt. Aber mit meinem Journal ist das anders, es ist einfach ganz meines und wenn mir mein Layout in einer Woche nicht passt, dann mach ich es in der Woche darauf anders. Eben diese Flexibilität imponiert mir. Und nachdem ich beim Erstellen der ersten Spreads (Future Log, Bücherregal & Co) so viel Zeit und Liebe reininvestiert hab, hab ich es auch gerne benutzt. Das ist irgendwie auch mein Tipp: Du musst dein System lieben, anders gehts nicht. Dann kann man sich auch an faulen Tagen viel besser aufraufen. Und du solltest es immer zur Hand haben. Wenn du es erst ausgraben musst, wirst du es eher weniger hernehmen.

      Ich hoffe, ich konnte dir ein Bisschen damit helfen 🙂

      Sehr gerne, vielen Dank, für deine lieben Worte.

      LG,
      Smarty

  7. Gegen dein Bullet Diary sieht meins ziemlich nackt aus. Ich finde die Idee sehr schön, aber irgendwie finde ich nicht die Zeit meins selbst zu gestalten. Ich nutze es in diesem Jahr als Blog Planer und kritzel da meine wilden Ideen hinein.
    Danke für einen tollen Einblick.
    LG Kerstin

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