All I want for Christmas

All I want for Christmas

Weihnachten kommt immer näher und näher, der Stress zu und auch die Fragen „Was wünscht du dir denn“ und „Was soll ich dem nur schenken“ werden immer häufiger gestellt. Doch warum? Warum geht es an Weihnachten auf einmal nur noch um Geschenke?

Wir haben gestern schon über Zeit vs Geld gesprochen und schon da habe ich mich klar gegen die materialistische Seite von Weihnachten ausgesprochen. Sicher ist es nett, etwas geschenkt zu bekommen, aber es muss nicht teuer oder wertvoll sein, um mir eine Freude zu bereiten. Oftmals sind die kleinen Dinge von Herzen schlicht unbezahlbar.

Trotzdem kommen wir nicht um das „Was wünscht du dir denn heuer“ herum und darum möchte ich nun mit euch teilen, was ich mir von diesem Weihnachtsfest erhoffe.

Zeit

Zu Weihnachten wünsche ich mit Zeit mit meiner Familie, Zeit mit meinen Freunden und Zeit für mich. Und zwar nicht nur an Weihnachten, sondern im gesamten bevorstehenden Jahr.

Erinnerungen

In diesem Fall meine ich weniger das Zurückerinnern, sondern das Schaffen von neuen Erinnerungen. An die Geschenke erinnert man sich meist ohnehin nicht mehr, aber an die Begegnungen, die Unterhaltungen und die gemeinsamen Momente. Etwa weiß ich noch heute genau, wie meine neue Familie an unserem ersten gemeinsamen Weihnachten (und jedem anderen Weihnachten bisher) sich vor dem Singen drücken wollte. Damals wie heute kenne ich keine Gnade, denn an Weihnachten packe ich meist meine Querflöte und meine Blockflöte wieder aus und gemeinsam singen wir einige Weihnachtslieder. Jedes Jahr wieder hoffen sie, dass ich die Texte vergessen habe und jedes Jahr wieder darf ich sie mit einem breiten Grinsen beruhigen, dass ich die Texte nie vergessen würde. 😀

Ruhe und Frieden

Nach einem stressigen und ereignisreichen Advent freue ich mich auf eine ruhige Weihnachtswoche und wünsche mir nichts mehr, als etwas Entspannung. Ja, die Weihnachtsfeiertage sind vollgepackt, aber danach habe ich bis Silvester absolut nichts vor außer Faulenzen und Lesen. Vielleicht ein paar Sachen für die Uni erledigen, mal schauen. (An dieser Stelle eine dicke, fette Entschuldigung an alle, die in dieser Woche arbeiten müssen und an alle, für die der Weihnachtsstress nicht am 23. zu Ende ist.

Gute Gesellschaft & noch besseres Essen 😉

Ja, was soll ich sagen, Liebe geht halt doch durch den Magen, es lässt sich nicht leugnen. Aber mindestens genauso wichtig ist die Zeit, die ich mit meiner Familie verbringen darf. Bei uns ist es seit einigen Jahren Brauch, dass jeder etwas zum großen Familienessen am 25. 12. beiträgt. Inzwischen sind wir nämlich so viele, dass ein Buffett die einfachste Möglichkeit ist, alle satt zu bekommen (am 25. sind wir 15 Erwachsene und 3 Kinder). Es ist ein gemütliches Beisammensitzen, man nascht sich quer durchs Buffet und führt die nettesten und lustigsten Gespräche. Genau auf das freue ich mich immer am meisten. Einfach Zeit miteinander verbringen und gemütlich quatschen.

Ein Bisschen Kindheit

Weihchten ist und bleibt wichtigste und bedeutendste Fest meiner Kindheit und auch heute noch mit 21 fühle ich mich immer wieder ein klein wenig in meine Kindheit zurückversetzt. In dem Sinne kann ich das mit dem Geist der vergangenen Weihnachten nur zu gut nachvollziehen. <3

 

Und ihr? Was wünscht ihr euch vom Christkind? 😉

0 Gedanken zu „All I want for Christmas

  1. In Familie und Freundeskreis ist das Schenken „zum Termin“ an Weihnachten oder zum Geburtstag schon lange abgeschafft. Manchmal sieht man etwas und denkt, das muss ich XY mitbringen oder man ist gerade in Schenk-Stimmung, dann gibt man dem einfach so mal nach und verschenkt etwas. Aber wenn man z. B. an Weihnachten jedem das Passende auf Befehl schenken muss, dann fällt mir schon mal gar nichts ein. Und es artet in echten Stress aus, wenn ich gezwungen werde, in der Vorweihnachtszeit durch die überfüllten Geschäfte zu stöbern.
    Ich sehe es so, dass ich von meinen Lieben das Geschenk bekomme, nichts schenken zu müssen, nur weil ein bestimmter Stichtag ist. Und über dieses Geschenk freue ich mich sehr. Dafür bin ich spontan dann auch mal großzügig, worüber sich die Beschenkten dann vermutlich noch mehr freuen, weil es eine Überraschung ist und ohne Verpflichtung einfach so aus dem Herzen kommt.

    Und mal abgesehen von den materiellen Dingen, ist in meinen Augen z. B. ein gemeinsamer Ausflug, ein verquasselter Nachmittag, ein offenes Ohr bei Problemen oder dass man sich mit dem anderen über etwas mit freut und es feiert, dass jemandem etwas Gutes passiert ist, dass man Interesse am Leben des anderen hat, viel viel mehr wert als ein seelenloser Gutschein über XY.

    Deshalb sprichst Du mir mit diesem Beitrag total aus der Seele!

    Hab einen schönen restlichen 2. Advent und eine tolle Woche!
    LG Gabi

    1. Huhu 🙂
      Ich finde deinen Ansatz sinnvoll und sehr erwachsen, leider ließe sich das bei mir in der Familie nicht so umsetzen. Einerseits gut, andererseits würde man sich so, wie du schon sagst, einiges an Stress ersparen. Wir wichteln heuer zum dritten Mal und das ist schon eine ziemliche Erleichterung.

      Und ja, zum Stichtag ein passendes Geschenk zu finden, ist nicht immer ganz einfach.

      Freut mich sehr und danke für deinen lieben Kommentar!

      LG,
      Smarty <3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten (Name, E-Mail, Inhalt) durch diese Website einverstanden. Daten anfordern

*

Zustimmen

%d Bloggern gefällt das: